Stadtführer für Salzburg
Wo übernachten in Salzburg
Fünf Ausgangspunkte in Salzburg im Vergleich: von der Altstadt am Dom und der Linzer Gasse bis zu Mirabell, dem Bahnhofsviertel und den grüneren Straßen im Nonntal.

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In Salzburg bieten die beiden Ufer der Salzach zwei Spielarten eines zentralen Aufenthalts. Die Altstadt auf der Domseite punktet mit historischen Sehenswürdigkeiten und Festspielabenden; die Linzer Gasse bietet jenseits des Flusses eine weitere Altstadtkulisse. Mirabell verbindet Gärten mit guter Anbindung, das Bahnhofsviertel ist auf Abfahrten ausgerichtet, und das Nonntal bringt südlich des Zentrums mehr Grün. Die richtige Wahl hängt davon ab, was Sie jeden Tag wiederholen, und nicht nur davon, ob sich ein Hotel „zentral“ nennt.
Wählen Sie Ihren Ausgangspunkt
Wählen Sie die linksseitige Altstadt für einen kurzen ersten Besuch, das Andräviertel und Mirabell für eine ausgewogene Mischung aus Cafés und Verbindungen und die Linzer Gasse für historische Gassen am rechten Ufer. Die Elisabeth-Vorstadt hat ihre Berechtigung bei Reisen, die sich um die Bahn drehen; das Innere Nonntal ist der bessere Ausgangspunkt für Spaziergänge im Grünen, ohne weit an den Stadtrand zu ziehen.
Fußgängerzonen und Steigungen zählen mehr als ein kleiner Unterschied auf der Karte. Prüfen Sie den Hoteleingang im Verhältnis zur nächsten nutzbaren Bushaltestelle und den Weg, den Sie mit Gepäck zurücklegen werden.
Linksseitige Altstadt: erster Besuch und Festspielabende

Wohnen Sie rund um die Getreidegasse, den Universitätsplatz und die Straßen am Dom, wenn die historische Altstadt von Salzburg der Grund für Ihre Reise ist. Mozarts Geburtshaus, das DomQuartier und St. Peter liegen im selben kompakten Gassengeflecht, darüber erhebt sich die Festung. Traditionelle Cafés und Restaurants rund um den Alten Markt und die öffentlichen Durchhäuser bieten Gelegenheit für Pausen zwischen den Besichtigungen. Dieser Ausgangspunkt ist besonders praktisch, wenn Sie vor einer Abendvorstellung noch einmal ins Zimmer zurückkehren möchten, statt zweimal quer durch die Stadt zu fahren.
Der Kompromiss liegt bei der Anreise. Viele Straßen sind Fußgängerzonen, und eine historische Adresse bedeutet weder, dass ein Taxi bis vor die Tür fahren kann, noch, dass es einen Aufzug gibt. Für öffentliche Verkehrsmittel sehen Sie sich die Haltestellen der Salzburg AG rund um den Ferdinand-Hanusch-Platz und am Rand des Zentrums an; die Flughafenbuslinie 2 bedient die Bahnhofsseite und nicht jede Gasse der Altstadt. Wählen Sie das Andräviertel und Mirabell für eine einfachere Anbindung oder das Nonntal, wenn Sie Grün abseits der belebtesten Besichtigungsstraßen suchen.
Gut geplant: Die Markierung zeigt die Getreidegasse, nicht die gesamte Altstadt. Fragen Sie im Hotel, wo Gepäck tatsächlich ausgeladen werden kann.
Salzburg Tourismus: GetreidegasseAndräviertel und Mirabell: Gärten, Cafés und eine ausgewogene Städtereise

Das Andräviertel ist ein guter Mittelweg zwischen Hauptbahnhof und den belebtesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs. Der barocke Mirabellgarten ist der naheliegende tägliche Spaziergang, doch die Straßen rund um die Andräkirche, die Franz-Josef-Straße und die Wolf-Dietrich-Straße bringen Cafés, kleine Läden und ganz normales Stadtleben dazu. Die Schranne sorgt rund um die Kirche für einen Donnerstagvormittag ganz im Zeichen des Essens. Dieses Viertel passt besser als das Domviertel, wenn Frühstück, eine Pause im Garten und ein Gang über den Fluss genauso wichtig sind wie der Besuch jedes historischen Gebäudes.
Mirabellplatz und Kongresshaus sind nützliche Haltestellen der Salzburg AG, die Sie mit Ihrer Hoteladresse abgleichen können; zu den veröffentlichten Verbindungen des Flughafens gehört die Buslinie 2 Richtung Hauptbahnhof und Mirabell. Für den Dom und den Aufstieg zur Festung überqueren Sie trotzdem die Salzach, bei einer sehr kurzen, museumsreichen Reise kann also das linke Ufer im Vorteil sein. Auf den Straßen um die Gärten fahren Busse und Autos, und Zimmer zum Markt hin sind frühmorgens nicht unbedingt ruhig. Wählen Sie für eine sanftere Umgebung eine Adresse in einer Seitenstraße und nicht einfach irgendeine Unterkunft mit „Mirabell“ im Namen.
Gut geplant: Schloss Mirabell ist der Ankerpunkt für Karte und Foto am Gartenrand des Viertels; es kennzeichnet kein Hotel.
Salzburg Tourismus: AndräviertelLinzer Gasse und die rechtsseitige Altstadt: historische Gassen mit Restaurants in der Nähe

Die Linzer Gasse ist ein eigenständiger historischer Ausgangspunkt am rechten Ufer und kein anderer Name für das Bahnhofsviertel. Die Fußgängerstraße führt vom Platzl hinauf bis zum oberen Ende nahe der Sebastianskirche und dem Sebastiansfriedhof, gesäumt von Bürgerhäusern, Läden und Lokalen. Auf dieser Seite beginnt auch der Weg auf den Kapuzinerberg, und über die Staatsbrücke gelangen Sie unkompliziert ins Zentrum am linken Ufer. Wählen Sie diesen Standort, wenn Sie Altstadt vor der Haustür möchten und Ihre Abende ohnehin in den Gassen auf dieser Flussseite verbringen werden.
Prüfen Sie den tatsächlichen Eingang, besonders bei Unterkünften, die mit Hangblick werben: Ein Zimmer oberhalb der Straße kann einen Aufstieg bedeuten, den der Plan der Fußgängerachse nicht zeigt. Die Haltestellen Mirabellplatz und Makartplatz der Salzburg AG sind gute Bezugspunkte außerhalb der Gassen, mit einem Fußweg im Anschluss an die Fahrt vom Flughafen oder Bahnhof. Restaurantterrassen und Besucher halten den unteren Teil der Straße bis in den Abend belebt. Die Seitenstraßen des Andräviertels passen zu Reisenden, die weniger Trubel vor der Tür wünschen; die linksseitige Altstadt passt zu einem Aufenthalt rund um Dom und Festspielstätten.
Gut geplant: Die Markierung zeigt die Linzer Gasse selbst. Der Zugang zum Kapuzinerberg führt bergauf und ist keine ebene Verlängerung der Einkaufsstraße.
Salzburg Tourismus: Linzer GasseElisabeth-Vorstadt: Anreise mit der Bahn und mehrere Tagesausflüge

Die Elisabeth-Vorstadt lohnt sich, wenn Salzburg eine Station auf einer Bahnreise oder der Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge ist. Rund um den Südtiroler Platz, den Hauptbahnhof und die Rainerstraße prägen Alltagsgeschäfte und schnelle Imbisse das Bild stärker als Domplätze. Das Kaiserin-Elisabeth-Denkmal auf dem Bahnhofsvorplatz ist ein kleines lokales Wahrzeichen, und ein Spaziergang nach Süden führt Sie Richtung Mirabell. Ein praktischer Ausgangspunkt für Reisende, denen es wichtiger ist, das Gepäck ins Zimmer zu bringen und den nächsten Zug zu erwischen, als eine mittelalterliche Gasse vor der Tür zu haben.
Am Salzburger Hauptbahnhof treffen ÖBB-Züge und der städtische Busknoten zusammen; die Flughafenbuslinie 2 ist eine besonders wichtige Verbindung. Nutzen Sie die aktuellen Haltestelleninformationen der Salzburg AG für die Fahrt ins Besichtigungszentrum, statt anzunehmen, dass alle Hotels im Bahnhofsviertel gleich nah an den Bahnsteigen liegen. Der Nachteil ist die Umgebung mit viel Straßen- und Verkehrsbetrieb, und die meisten großen Sehenswürdigkeiten liegen weiter südlich. Fragen Sie nach der Ausrichtung des Zimmers, falls Sie Verkehr oder Bahnhofsbetrieb stören würden. Für ein kompaktes historisches Wochenende mit wenigen Ausflügen bieten Mirabell oder die Altstadt eine Umgebung, die sich vor der Tür unmittelbar mehr lohnt.
Gut geplant: Markierung und Foto zeigen den Salzburger Hauptbahnhof, den Verkehrsknoten des Viertels, keine Viertelsgrenzen.
Salzburg Tourismus: Denkmal am Bahnhof in der Elisabeth-VorstadtNonntal: Spaziergänge im Grünen und ein längerer, weniger zentrumsfixierter Aufenthalt

Das Nonntal liegt südlich der Altstadt, wobei man zwischen dem historischen Inneren Nonntal und den weitläufigeren Straßen dahinter unterscheiden sollte. Rund um die Erhardkirche und die Nonntaler Hauptstraße liegen alte Häuser, Bäckereien und Cafés nahe dem modernen Campus Unipark. Weiter draußen machen der Hans-Donnenberg-Park und der Weg zur Hellbrunner Allee das Viertel zu einer guten Wahl für Gäste, die neben Museen auch Zeit zum Spazierengehen möchten. Wohnen Sie eher im Inneren Nonntal, wenn Sie die beste Balance aus Straßen mit lokalem Leben und Nähe zur Domseite der Stadt suchen.
Auf dem Netzplan der Salzburg AG sind Unipark Nonntal und Erzabt-Klotz-Straße nützliche Bezugspunkte; prüfen Sie, welche Haltestelle Ihre Adresse bedient und wie der Anschluss von der Flughafenbuslinie 2 oder vom Hauptbahnhof aussieht. Der Name des Viertels umfasst ein größeres Gebiet als die Bezeichnung „Altstadthotel“, eine Unterkunft im Äußeren Nonntal kann die täglichen Fußwege also deutlich verlängern. Das Stift Nonnberg liegt oberhalb des Viertels und ist kein ebener Spaziergang. Wählen Sie Mirabell für häufige Bahnausflüge oder die Altstadt, wenn Abendvorstellungen und der Heimweg zu Fuß Vorrang haben.
Gut geplant: Die Markierung zeigt die Erhardkirche im Inneren Nonntal. Das Foto zeigt diese Kirche; das Stift Nonnberg ist eine eigene Sehenswürdigkeit weiter oben am Hang.
Salzburg Tourismus: Stadtteil NonntalAnreise und Fortbewegung vor Ort
Den Flughafenbus auf Ihren Standort abstimmen
Der Salzburg Airport nennt die Buslinie 2 Richtung Hauptbahnhof und die Linie 10 Richtung Stadtzentrum. Prüfen Sie den Betriebstag und die Haltestelle, die Sie brauchen; auch von einer zentralen Haltestelle bleibt ein Fußweg zu Hoteleingängen in der Fußgängerzone.
Salzburg Airport: öffentliche VerkehrsmittelDen aktuellen Umleitungsplan nutzen
Die Salzburg AG verlinkt einen Sondernetzplan, der ab 14. September 2026 wegen der Sperre des Neutors gilt. Prüfen Sie ihn und die Verkehrsmeldungen von SalzburgMobil, bevor Sie sich auf eine ältere Route durchs Zentrum verlassen, besonders bei den Zufahrten am linken Ufer.
Salzburg AG: Sondernetzplan September 2026Bahnhofsnähe und Altstadtnähe auseinanderhalten
Ein Standort am Hauptbahnhof erspart bei der Anreise mit der Bahn einen Transfer mit Gepäck, doch der Dom liegt deshalb nicht vor der Bahnhofstür. Für die Weiterfahrt stellt die Salzburg AG Netzpläne der Stadt und aktuelle Betriebsinformationen bereit.
Salzburg AG: Obus-Netz und BetriebsinformationenHotels in Salzburg vergleichen
Vergleichen Sie Hotels in Salzburg in dem Viertel, das zu Ihren Plänen passt. Prüfen Sie neben der Lage auch Eingang, Gepäckabgabe und Ausrichtung des Zimmers, besonders bei einem historischen Gebäude, einem Zimmer zum Bahnhof hin oder einem Aufenthalt während der Festspiele.
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